Wärmepumpe und Photovoltaik richtig kombinieren
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Wärmepumpe und Photovoltaik richtig kombinieren

Wie Strom- und Wärmesysteme gemeinsam geplant werden, damit Effizienz und Wirtschaftlichkeit im Alltag funktionieren.

7 Min LesezeitAktualisiert 2026-02-13
Kurzzusammenfassung

Die größte Wirkung entsteht durch abgestimmte Regelung, passende Speicherstrategie und klare Betriebsziele.

Warum die Kopplung von Strom und Wärme so wirksam ist

Wenn Wärmepumpe und PV gemeinsam betrachtet werden, steigt der Eigenverbrauch und der Netzbezug sinkt.

Das verbessert sowohl die laufenden Kosten als auch die langfristige Stabilität der Energiekosten.

Die richtige Reihenfolge in der Planung

Eine gute Kombinationsplanung folgt nicht dem Komponentenverkauf, sondern einem klaren Systemdesign.

  • Verbrauchs- und Lastprofile erfassen
  • PV-Leistung und Wärmepumpenauslegung abstimmen
  • Regelstrategie und Speicherlogik definieren
  • Förder- und Investitionspfad festlegen
Regelung ist der unterschätzte Hebel

Lastverschiebung in sonnige Zeitfenster senkt den Netzbezug deutlich.

Ohne abgestimmte Regelung bleiben viele Effizienzpotenziale ungenutzt, selbst bei guter Hardware.

Wie man Über- und Unterdimensionierung vermeidet

Zu große Systeme binden unnötig Kapital, zu kleine Systeme verschenken Einsparpotenzial.

Eine abgestimmte Planung mit klaren Betriebszielen verhindert genau diesen Zielkonflikt.

FAQ

Häufige Fragen zum Thema.

Lohnt sich die Kombination aus Wärmepumpe und PV immer?

In vielen Fällen ja, aber die Wirtschaftlichkeit hängt von Verbrauch, Gebäudeprofil und Regelstrategie ab.

Brauche ich zwingend einen Speicher für die Kombination?

Nicht zwingend. Ein Speicher kann sinnvoll sein, ist aber immer gegen Mehrkosten und tatsächlichen Nutzen abzuwägen.

Was ist wichtiger: größere PV oder größere Wärmepumpe?

Weder noch pauschal. Entscheidend ist die Systemabstimmung auf reales Lastprofil und Betriebsziel.