
Photovoltaik-Kosten pro kWh richtig einordnen
Wie Sie Photovoltaik-Kosten pro kWh realistisch berechnen und typische Denkfehler bei Angeboten vermeiden.
Entscheidend ist nicht nur der Anschaffungspreis, sondern die Kombination aus Ertrag, Eigenverbrauch und Betriebskosten.
Viele Angebote werden nur mit dem Gesamtpreis bewertet. Für die Wirtschaftlichkeit zählt jedoch, was die Anlage langfristig pro erzeugter Kilowattstunde kostet.
Entscheidend sind dabei Ertragsprognose, Eigenverbrauchsquote, technische Verluste und laufende Betriebskosten über die gesamte Lebensdauer.
Für eine realistische Einordnung benötigen Sie mindestens eine saubere Ertragsprognose, ein plausibles Verbrauchsprofil und eine Annahme zur Degradation.
Ohne diese Daten wirken Angebote oft künstlich günstig oder teuer, weil wichtige Kosten- und Ertragsfaktoren fehlen.
- Anlagengröße, Ausrichtung und Verschattung
- Eigenverbrauchsanteil mit und ohne Speicher
- Betriebskosten, Wartung und Wechselrichterersatz
- Strompreis- und Einspeiseannahmen
Ein häufiger Fehler ist der Vergleich von kWp-Preisen ohne Betrachtung der tatsächlichen Ertragsqualität. Zwei gleich große Anlagen können wirtschaftlich stark abweichen.
Ebenso problematisch sind unrealistische Strompreissteigerungen oder fehlende Berücksichtigung von Wartung und Ersatzinvestitionen.
Lassen Sie sich zu jedem Angebot einen klaren Korridor für kWh-Kosten, Eigenverbrauch und Amortisationslogik ausweisen.
So werden Angebote vergleichbar und Sie erkennen früh, welche Lösung technisch und wirtschaftlich zu Ihrem Objekt passt.
FAQ
Häufige Fragen zum Thema.
Das hängt stark vom Objekt ab. Entscheidend sind Ertrag, Eigenverbrauch, Investitionskosten und Betriebskosten über die Laufzeit.
Nein. Eine günstigere Anlage kann durch schlechtere Ertragsbedingungen oder schwächere Komponenten langfristig teurer sein.
Weil Sie damit den tatsächlichen wirtschaftlichen Output vergleichen und nicht nur den Einkaufspreis der Technik.
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