Photovoltaik im Gewerbe: Wirtschaftlichkeit belastbar rechnen
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Photovoltaik im Gewerbe: Wirtschaftlichkeit belastbar rechnen

Wie Unternehmen und kommunale Träger PV-Projekte mit Lastprofilen, Spitzenlasten und Ausbauoptionen korrekt bewerten.

8 Min LesezeitAktualisiert 2026-02-13
Kurzzusammenfassung

Bei Gewerbeprojekten entscheidet die Laststruktur über Wirtschaftlichkeit, nicht nur die installierte kWp-Leistung.

Lastprofile sind der wirtschaftliche Schlüssel

Gewerbliche Projekte unterscheiden sich stark nach Betriebszeiten, Lastspitzen und Verbrauchsstruktur.

Ohne Lastprofilanalyse wird das wirtschaftliche Potenzial oft über- oder unterschätzt.

Diese Faktoren sollten in jede Kalkulation

Eine belastbare Wirtschaftlichkeitsrechnung berücksichtigt deutlich mehr als reine Modul- und Montagekosten.

  • Eigenverbrauch im Tages- und Wochenverlauf
  • Peak-Shaving und Lastmanagementpotenzial
  • Netzanschluss- und Messkonzeptkosten
  • Ausbaustufen für Speicher und E-Mobilität
Skalierung nur mit sauberer Dokumentation

Bei größeren Projekten sind nachvollziehbare Unterlagen für Entscheidungsgremien und Betreiber Pflicht.

Das reduziert Risiken im Beschlussprozess und beschleunigt die Umsetzung.

Von der Erstkalkulation zur Umsetzungsentscheidung

Ein gestuftes Vorgehen mit klaren Varianten schafft Vergleichbarkeit und Entscheidungssicherheit.

So kann das Projekt wirtschaftlich und technisch robust skaliert werden.

FAQ

Häufige Fragen zum Thema.

Warum reicht eine Standard-kWp-Rechnung im Gewerbe nicht aus?

Weil Lastprofile, Betriebszeiten und Spitzenlasten stark variieren und die Wirtschaftlichkeit direkt beeinflussen.

Ist ein Speicher im Gewerbe immer sinnvoll?

Nicht immer. Der Nutzen hängt von Lastspitzen, Strompreisstruktur und Betriebsanforderungen ab.

Wie starte ich ein Gewerbe-PV-Projekt sinnvoll?

Mit Lastprofilanalyse, Wirtschaftlichkeitskorridor und klarer Variantenplanung statt sofortiger Komponentenfestlegung.